Allgemein Nachwuchsakademie wird intensiviert

Der Vorstand der SGK Thüringen e.V. hat festgelegt, die Arbeit der Nachwuchsakademie zu intensivieren. Vornehmlich sollen hierdurch jüngere Mitglieder der SPD gewonnen werden, welche sich in Zukunft der kommunalpolitischen Herausforderung stellen wollen.

Dahingehend wurden alle SPD- Kreisvorsitzenden angeschrieben um interessierte Nachwuchskräfte bei der Geschäftsstelle der SGK Thüringen e.V. zu melden.

In Kürze werden die ersten Abstimmungsgespräche geführt.

 

Der SPD- Landesgeschäftsführer Michael Klostermann hat hierzu eine Konzeption erarbeitet, welche als Grundlage für die Ausbildung dienen soll.

Diese ist im Nachgang dargestellt.

 

In den Frühjahren 2018/2019 werden die nächsten Wahlen zu den Kommunalparlamenten in den Städten, Gemeinden und Landkreisen in Thüringen stattfinden. Vielfach scheiden sozialdemokratische Kommunalparlamentarier aus. Auch bei der Besetzung von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Bürgermeistern und Ortsteilbürgermeistern gelingt es bisher nur teilweise, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für eine Nachfolge zu benennen. Um den Generationenwechsel möglichst ohne größere Brüche gestalten zu können und die im Vergleich zur CDU und DIE LINKE weitgehend wettbewerbsfähige Ausgangslage der SPD Thüringen zu behaupten, ist eine nachhaltige und längerfristig angelegte Qualifizierung von geeignetem Nachwuchs notwendig. Hierzu soll die Nachwuchsakademie der SGK Thüringen dienen und deshalb wiederbelebt werden.

Zielstellung sollte es sein, im Spätsommer 2016 (ab September) einen ersten Jahrgang an geeigneten kommunalen Nachwuchskräften mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen zu schulen. Den 23 Kreisverbänden der SPD Thüringen soll die Möglichkeit eingeräumt werden, bis zum August 2016 jeweils ein bis zwei kommunalpolitische Nachwuchskräfte zu benennen und analog zur Kommunalakademie auf Bundesebene in Kooperation mit dem Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie dem Kommunalpolitischen Bildungswerk Thüringen entsprechende Schulungsangebote zu unterbreiten. Eine Eigenbeteiligung der zu fördernden Personen bzw. der entsendenden Kreisverbände/Ortsvereine an den Schulungskosten wird angestrebt, um die Teilnahmedisziplin zu erhöhen. Zugleich sollte den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen auf den Kommunalwahllisten jeweils eine aussichtsreiche Position in Aussicht gestellt werden, um auch auf diesem Wege die Teilnahmebereitschaft und Teilnahmedisziplin zu gewährleisten.

Die Schulungen sollten in Basismodule (FES) und Module mit kommunalrechtlichen Schwerpunkten (KBWT) gegliedert sein. Insgesamt sollten über das Jahr verteilt jeweils drei komprimierte Schulungsveranstaltungen in den beiden Modulen (jeweils an Samstagen) durchgeführt werden, um auch Berufstätigen die Teilnahme zu erleichtern.

Für die Basismodule sollten die Schwerpunkte auf Grundfertigkeiten wie Rhetorik und öffentliches Auftreten (freie Rede, Überzeugungstechniken/Überzeugungsstrategien), Moderation (Veranstaltungen, Konfliktsituationen), Formulierung von Redebeiträgen, Anfragen und Anträgen sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gelegt werden. Das Modul mit kommunalrechtlichen Schwerpunkten sollte insbesondere vertiefte Einblicke in die Thüringer Kommunalordnung, das kommunale Haushaltsrecht, kommunale Gesellschaften und Beteiligungen sowie kommunalwirtschaftliche Fragen sowie das Baurecht ermöglichen.

Flankiert werden sollte das Nachwuchsprogramm durch ein Mentoring-Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten möglichst jeweils einen erfahrenen Kommunalpolitiker (Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister, Fraktionsvorsitzende) bzw. Landespolitiker (Landtagsabgeordnete) aus ihrer Region an die Seite gestellt bekommen, um an zwei Praxistagen Einblicke in den beruflichen Alltag und die zu bewältigenden Aufgabengebiete sowie die politischen Abläufe zu erhalten. Die Praxistage sollten zwischen Mentor und Mentee individuell abgestimmt werden, aber vorzugsweise im Frühjahr und Herbst stattfinden.

Für die jeweiligen Schulungsveranstaltungen besteht eine Anwesenheitspflicht. Bei wiederholten Verstößen ohne glaubhafte Begründung würden die betroffenen Nachwuchskräfte im Schulungsprogramm (auch perspektivisch) nicht mehr berücksichtigt.

Den Auftakt der jeweiligen Schulungen soll ein Kaminabend in ungezwungener Atmosphäre mit prominenten Landes- und Bundespolitikern darstellen, um so einen persönlichen Kontakt zueinander aufzubauen (Minister/Staatssekretär auf Bundes- und Landesebene, Fraktionsvorsitzender im Landtag, Bundestagsabgeordnete) und im Rahmen des Kennenlernens die Möglichkeit für Fragen an führende Politikerinnen und Politiker unserer Partei einzuräumen.

Bestandteil sollte außerdem eine komprimierte Schulungs- und Informationsveranstaltung in unserer Landtagsfraktion mit dem Schwerpunkt Kommunalpolitik sein (möglichst Freitagstermin).

Den Abschluss eines jeden Jahrgangs sollte eine Schulungsfahrt nach Berlin (organisiert durch MdB) bzw. nach Brüssel/Straßburg (organisiert durch MdEP)darstellen, um ergänzend auch Einblicke in die politische Arbeit auf Bundesebene und europäischer Ebene zu erhalten. Etwaige Eigenanteile wären durch die Landespartei zu übernehmen.

Veröffentlicht am 22.11.2016

 

Parteileben Konferenz zur Gebiets-Verwaltungs- und Strukturreform

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2016 hat die gemeinsame Konferenz des SPD Landesverbandes sowie der SGK zum Thema Gebiets-Verwaltungs- und Strukturreform stattgefunden. Dies war eine sehr sachliche Veranstaltung. Alle Podiumsteilnehmer, aber auch Anwesende sind der Auffassung gewesen, miteinander in einen konstruktiven Dialog zu treten.

Der Vorsitzende der SGK Thüringen e.V. Frank Roßner bietet an, dass jeweils in den nach der Vorlage des Innenministeriums vorgelegten Plan  in Bezug auf die Neuentstehung von Landkreisen regionale Veranstaltungen der SGK stattfinden sollten.

Wer an der Durchführung einer solchen Veranstaltung interessiert ist, kann sich gerne an die Geschäftsstelle der SGK Thüringen e.V. wenden.

Veröffentlicht am 04.11.2016

 


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Allgemein Sachlicher Dialog zur kommunalpolitischen Konferenz

Auf Initiative von Michael Klostermann und der SGK Thüringen e.V. fand am 26. Oktober 2016 die kommunalpolitische Konferenz zur kommunalen Verwaltungs- und Gebietsreform in Thüringen statt.

Dies ist derzeit das am intensivsten diskutierte kommunalpolitische Thema im Freistaat.

Nachdem der SPD Landesvorsitzende Andreas Bausewein die Anwesenden begrüßte informierte Innenminister Dr. Holger Poppenhäger  zu den Rahmenbedingungen für anstehende freiwillige Zusammenschlüsse von Gemeinden sowie über die Neugliederung der Thüringer Landkreise. Bevor die Diskussion hierzu eröffnet wurde stellte der kommunalpolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion Uwe Höhn noch den weiteren Fahrplan im Rahmen der parlamenarischen  Bearbeitung im Landtag dahingehend vor.

Die Diskussion wurde auf einem sehr sachlichen Niveau durchgeführt. Natürlich ist nicht jeder mit dem vorgelegten Entwurf des Vorschaltgesetzes und der damit verbundenen Karte zu den zukünftigen Landkreisen einverstanden.  Es kamen Befürworter wie Gegner der Reform zu Wort.

Der Vorsitzende der SGK Thüringen Frank Roßner fasste die Veranstaltung in seinem Schlusswort zusammen und hatte spontan die Idee, mit den Mitgliedern der nach dem Entwurf des Innenministeriums jeweils zusammengelegten Landkreise eine SGK Regionalkonferenz durchzuführen. Hierzu werden gerade die Abstimmungen seitens der SGK Geschäftsstelle geführt.

 

Veröffentlicht am 28.10.2016

 

Ankündigungen Ehrenamtspreis wird verliehen! Jetzt bewerben!

Viele Menschen in unserem Land engagieren sich in der Kommunalpolitik, in Vereinen, Verbänden oder als Einzelkämpfer. Sie packen da an, wo angepackt werden muss. Das kann in der Flüchtlingshilfe, bei Hochwassern oder in der Nachbarschaft sein.

Die SPD-Fraktion vergibt für diese besonderen Menschen seit einigen Jahren einen Preis für herausragendes Engagement in der Kommunalpolitik. Auch in diesem Jahr sucht die Fraktion nach Kandidatinnen und Kandidaten, die sich kommunalpolitisch verdient gemacht haben.
Die Preisträger werden am 18. November 2016 bei dem Kommunal- und Ehrenamtsempfang der SPD-Fraktion ausgezeichnet.

Vorschläge für die Auszeichnung können bis zum 21. Oktober 2016 (Posteingang) an folgende Adresse eingereicht werden:

SPD-Fraktion im Thüringer Landtag
Fraktionsgeschäftsführer
Uwe Schlütter
Jürgen-Fuchs-Straße 1
99096 Erfurt
Per Mail: uwe.schluetter(at)spd-thl.de

Veröffentlicht am 04.10.2016

 

Bildung & Kultur Emil-Böhme-Preis verliehen

Mit dem Emil- Böhme- Preis werden seit 3 Jahren langjährige, verdienstvolle Sozialdemokraten ausgezeichnet. Auf der Mitgliederversammlung der SGK Thüringen e.V. wurden in diesem Jahr Klaus Mehle und Werner Groll geehrt. In dieser DEMO Ausgabe erfolgt die Information zu Klaus Mehle aus Oldisleben. Doch wer war Emil Böhme?
Emil Böhme wurde am 27. Juli 1873 in Eisenberg geboren. Er erlernte den Beruf eines Porzellanmalers und war viele Jahre Vorsitzender des Arbeiter-Bildungsvereins. Im Alter von 27 Jahren wird Emil Böhme Vorsitzender dessozialdemokratischen Vereins für Eisenberg und Umgebung. Nach seiner Funktion als Leiter der Landespolizei wird Emil Böhme 1922 Landrat, bis er vom ersten deutschen nationalsozialistischen Minister Frick abgesetzt wurde. Emil Böhme starb im Juli 1930.

Mit dem Emil- Böhme- Preis wurden ausgezeichnet:


Klaus Mehle wohnt in Oldisleben und ist 76 Jahre alt. Er hat viele Jahre als Mitglied des Thüringer Landtags und im Kreistag des Kyffhäuserkreises engagiert gewirkt und ist noch heute Erster Beigeordneter der Gemeinde Oldisleben.
Als Chef der Kreistagsfraktion mit seiner hohen finanzpolitischen Kompetenz erarbeitete sich Klaus Mehle den hohen Respekt des Kreistages. Er ist weiterhin Mitglied des Verwaltungsrats der Kyffhäusersparkasse und im SPD-Ortsverein „An der Schmücke“. Klaus Mehle ist weiterhin Mitglied in mehreren Vereinen in Oldisleben sowie der Region aktiv tätig.

Veröffentlicht am 04.10.2016

 

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